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Ostsee-Tagebuch

Ostseetagebuch 2022 - Tag 9

Veröffentlicht: 21.08.2022
Autor: Sebastian Witte

Bericht Sonntag 21.08.

 

Der Tag startete für zwei unserer Rettungsschwimmerinnen früher als sonst. Paula und Marieke, die nur die erste Woche bei uns an der Ostsee verbringen konnten, mussten früh aufbrechen, um etwa um acht Uhr in Hamburg den Anschlusszug zu erwischen. Nach den Warnungen, dass die Deutsche Bahn morgens manchmal aus Personalmangel spontan die Züge streicht und wir alle die Umstände und hohen Auslastungen als Folge des 9-Euro-Tickets kennen, waren die Bedenken groß, dass dieses Ziel erreicht werden konnte. Es klappte aber alles eigentlich eigentlich ganz gut und - das kann ich schon mal vorwegnehmen - die beiden sind gut zuhause angekommen.

Alle anderen mussten hingegen nicht um acht Uhr am Bahnhof stehen sondern fanden sich wie gewohnt mehr oder weniger ausgeschlafen zum Frühstück im Aufenthaltsraum der Unterkunft wieder. Der Wachtag begann wie gewohnt: Neun Uhr Wache aufrödeln, Boot ins Wasser und alles weitere bereiten für den Wachtag. Das Wetter war überragend und da auf einen Sonntag sowieso schon immer mehr los ist als an einem normalen Wochentag, war klar: Heute wird es voll hier! Der Vormittag verlief ohne weitere Vorkommnisse und so konnten wir noch einmal die Möglichkeit nutzen, das Retten auf dem Wasser und dem anschließenden Heben ins Boot zu üben.

Für ein ausgiebiges Mittagessen war so auch keine Zeit mehr und Sebi und Jakob machten sich mit geschmierten Brötchen gegen zwölf auf den Weg zu Turm I. Wenig später besetzten Lola und Lili dann aber auch schon Turm II.

Der Tag war dann aber auch wortwörtlich ‚ein ruhiger’ und bis auf ein paar Wespenstiche, die in diesem Jahr den größten Anteil unserer kleineren Erste-Hilfe-Einsätzen bilden war nicht so viel zu tun.

Als schließlich der Funkruf von der Hauptwache an Turm II tönte, den Turm abzurödeln und aufzuräumen und sich zur selben Zeit die Wachgänger an Turm I ohne Erlaubnis des Wachleiters in Bewegung setzten, das Rettungsbrett hinter den Turm brachten und die Stühle einräumten, musste eine disziplinarische Maßnahme her. Manni schickte das Boot zur späten Stunde um kurz vor 18 Uhr nochmal los, um die Einsatzbereitschaft des Turmes zu prüfen. Die spontane Übung, bei der eine erschöpfte Schwimmerin mit Rettungsbrett angeschwommen und unterstützt werden sollte wurde dann aber auch in rekordverdächtiger Zeit mit Bravur gemeistert. Tag geschafft! Zumindest der Wachtag… denn bei Sonnenuntergang, ein paar Runden Spikeball und einigen Mückenstichen kamen wir nochmal in den Genuss des hier sehr beliebten Flensburger Biers aus dem Norden. Nun aber wirklich Feierabend.

 

Sebastian Witte

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